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Hier entsteht ein Projekt über die Staaten Mittelamerikas.
Vor allem Costa-Rica ist heute schon ein attraktives
Reiseziel, aber auch die anderen Staaten Mittelamerikas - Guatemala,
Belize, Honduras, El Salvador, Nicaragua und Panama
- sind hochgradig interessante Reiseländer. Auch der Süden
Mexikos wird zu Mittelamerika gerechnet.
Mittelamerika
umfasst nicht nur das Festland, sondern auch die Westindischen
Inseln (Bahamas, Grosse und Kleine Antillen), von denen zumindest
Kuba und die Dominikanische Republik feste Bestandteile
deutscher Urlaubsangebote sind.
Alle
diese Länder können auf eine lange vorkolumbianische
Tradition zurückblicken; es ist ein eigenständiger Kulturraum.
Den
alten mittelamerikanischen Kulturen - bekannt sind vor allem die
Mayas und die Azteken - widmen wir ein eigenes Kapitel.
Die Flora und Fauna Mittelamerikas ist vor allem deshalb
so interessant und vielfältig, weil sich hier die Pflanzen
und Tiere der beiden grossen Landmassen Nord- und Südamerika
treffen. So trifft man hier z.B. den nordamerikanischen Puma im
selben Gebiet an, wie die Raubkatzen Südamerikas.
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Zentralamerika
- Mittelamerika - Lateinamerika -
was
ist eigentlich was?
Die
drei Begriffe Zentralamerika, Mittelamerika und Lateinamerika
tauchen immer wieder im Internet und in Büchern auf.
Oft scheinen sie gleichbedeutend verwendet zu werden, aber
es gibt wohl doch Unterschiede. Was bedeutet also eigentlich
was?
lesen Sie bitte hier
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Folgt
man der These vieler bedeutender Wissenschaftler, dass auch die
Menschen Amerika auf zwei Wegen besiedelt haben (natürlich
lange vor Kolumbus), nämlich von Europa nach Südamerika
und von Asien über die heutige Beringstrasse nach Nordamerika,
dann treffen sich hier nicht nur Tiere und Pflanzen, sondern auch
die Menschen mit zwei völlig verschiedenen ethnischen und
kulturellen Wurzeln. Das würde u.a. helfen, zu erklären,
warum die präkolumbianischen Kulturen Mittelamerikas (Mayas,
Azteken etc.) so ausserordentlich vielschichtig gewesen sind.
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Neben
der Unterschiedlichkeit der vorkommenden Arten ist es vor allem
die Fülle von verschiedenen Tieren und Pflanzen, die den
Besucher der Länder immer wieder überrascht. Insbesondere
die Vogelwelt ist in Mittelamerika sehr artenreich vertreten
und Schmetterlinge kommen in allen nur erdenklichen Formen
vor.
Deutlich
über 800 Vogelarten - das ist etwa ein Zehntel aller Vogelarten
- sind hier zu finden. Eine besondere Stellung kommt zweifellos
dem Quetzal
zu, bekannt als Göttervogel Guatemalas; das Bild zeigt allerdings
einen Rubinkehlkolibri, der bis auf den nordamerikanischen Kontinent
verbreitet ist.
Frösche
und Schlangen - auch giftige - sind arten- und individuenreich
vertreten; bei den Säugetieren gibt es grosse Arten wie den
südamerikanischen Tapir.
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Bei den Pflanzen
spielen Orchideen eine hervorragende Rolle. Es gibt (noch)
grosse zusammenhängende Regenwaldgebiete; an der Pazifikküste
dominieren trockenere Wälder.
Die Wirtschaft
ganz Mittelamerikas ist stark landwirtschaftlich ausgerichtet.
Bananen und Kaffee sind wichtige Exportartikel,
die z.T. sogar nach ökologischen Verfahren angebaut werden.
Ökologisch katastrophal sind die Zuckerrohr-Monokulturen
und der Export von Tropenhölzern. Auch die seit neuerem zu
beobachtende Ausweitung der Ananasplantagen geht auf Kosten der
Umwelt.
Allerdings
gewinnt der Tourismus an Fahrt und vor allem in Costa Rica
bemüht man sich um die Ansiedlung von High-Tech-Firmen. Auf
dem Festland ist man um die Entwicklung des Oeko-Tourismus bemüht;
auf den Westindischen Inseln spielt natürlich der Wassertourismus
die entscheidende Rolle.
Insbesondere
Nikaragua und Costa-Rica, aber auch Guatemala eignen sich hervorragend
für Trekking-Urlaub. U.a. gibt es hier zahlreiche Vulkane
- nicht wenige davon sind noch aktiv - die sich besteigen bzw.
erwandern lassen. Der Poas in Costa-Rica ist touristisch
besonders gut erschlossen: Selbst
weniger sportliche Touristen können einen Blick in seinen
rauchenden Krater werfen.
Vulkantourismus
ist eine Spezialgebiet des Abenteuer-Urlaubs mit erheblichen Zuwachsraten,
wovon die Länder Mittelamerikas erheblich profitieren.
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Klima,
Reisezeit und Einreisebestimmungen:
Das
Klima ist überwiegend tropisch-wechselfeucht mit einer
Regenzeit im Sommer. Aufgrund der Grösse des Gebietes (von
Norden nach Süden erstreckt sich Mittelamerika über
ca. 2000 Kilometer und von Ost nach West gar über ca. 4000!
- sind aber doch erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen
Regionen Mittelamerikas zu beobachten, auf die wir auf den einzelnen
Länderseiten eingehen. Vor allem in den Bergregionen herrscht
ein für Mitteleuropäer teilweise sehr angenehmes Klima.
Die Hurrikan-Gefahr ist vor allem auf den Westindischen
Inseln vorhanden.
In
Costa Rica gibt es zwei internationale Flughäfen: Einen zentral
in der Nähe der Hauptstadt San José und der in Liberia, im
Nordwesten des Landes
Bis zur Fertigstellung
unserer WebSite über
die Staaten Mittelamerikas können wir Sie leider nur
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